Telefonieren übers Internet

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Das Führen eines Telefongesprächs übers Internet geschieht heute normalerweise genauso, als ob das Gespräch über das Telefonnetz laufen würde: Sie nehmen den Hörer ab, wählen eine Nummer und werden mit dem anderen Teilnehmer verbunden. Alles wie gehabt also. Und auch bei der Sprachqualität gibt es mittlerweile kaum noch Unterschiede. Lediglich in seltenen Fällen schleicht sich bei der Internet-Telefonie ein wenig Hall oder ein Rauschen ein, oder die Sprache des anderen Teilnehmers wirkt ein wenig verzerrt.

Doch bevor dieser Standard erreicht wurde, musste die Technik etliche Probleme lösen. Mit den schnellen Call & Surf Tarifen von Telekom ist die Telefonie übers Internet in der Regel kein Problem.

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Sprache Häppchenweise

Eine der größten Schwierigkeiten beim Telefonieren übers Internet ist, dass Daten im Netz grundsätzlich in kleinen Päckchen übertragen werden. Eine Datei beispielsweise wird in mehrere Pakete aufgeteilt, die dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt werden. Das gilt auch für Telefongespräche: Die digitalisierten Sprachsignale müssen für den Transport übers Internet aufgesplittet und beim Empfang wieder zusammengesetzt werden.

Allerdings lässt sich nicht vorhersagen, welchen Weg die einzelnen Datenpakete durchs weltweite Netz nehmen werden. Daher lässt sich auch nicht sagen, in welcher Reihenfolge sie beim Empfänger ankommen werden. Für die Internet-Telefonie muss daher bei beiden Gesprächsteilnehmern ein Pufferspeicher eingerichtet werden. Er sammelt die eingehenden Datenpäckchen und setzt sie in der richtigen Reihenfolge zusammen, bevor er sie an den Endteilnehmer weitergibt. Auf diese Weise kann es während eines Gesprächs teilweise zu Verzögerungen oder auch Halleffekten kommen.

Komprimierte Sprache

dsl telefonieren

Bevor die Sprachpakete übers Internet geschickt werden, werden sie komprimiert. Dafür sind derzeit etwa ein halbes Dutzend verschiedener Codecs gebräuchlich. Beim Gesprächsaufbau verständigen sich die beiden Endgeräte jeweils auf einen Codec, den sie beide unterstützen.

Ein Internet-Telefonat benötigt je nach Codec eine Übertragungsband-breite zwischen 16 und 80 kBit pro Sekunde. Da es sich um eine verlustbehaftete Kompression handelt, ist die Sprachqualität normalerweise umso besser, je weniger komprimiert die Daten sind. Theoretisch ist damit zwar auch ein Universal-Anschluss mit seinen 64 kBit für Internet-Telefonie geeignet. Doch sobald Sie nebenbei noch Daten übertragen, bricht das Gespräch vermutlich immer wieder zusammen.

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Fazit:

Die Internet-Telefonie ist einem Gespräch übers Festnetz technisch mittlerweile nahezu ebenbürtig. Doch Voraussetzung ist auf jeden Fall ein DSL-Anschluss. Dann jedoch steht einem schnellen Surfen und gleichzeitigen Telefonieren nichts mehr im Wege.