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DSL Verfügbarkeit - mit der Verfügbarkeitsprüfung DSL-Angebote
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DSL Kupferkabel DSL ist die englische Abkürzung für Digital Subscriber Line und bedeutet ins Deutsche übersetzt nichts anderes als digitaler Telefonanschluss. Ein solcher digitaler Telefonanschluss bietet im Vergleich zu den herkömmlichen analogen Telefonanschlüssen ein Vielfaches an schnellen und intelligenten Nutzungsmöglichkeiten.

Durch Kupferleitungen können Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 500 Mbits/s sowohl gesendet als auch empfangen werden. Dies ist deutlich schneller als mit Modem- oder ISDN-Verbindungen, mit denen Übertragungsraten von max. 56 kbit/s (Modem) bzw. max 64 Kbit/s (ISDN) möglich sind.


Fast alle DSL-Varianten wie ADSL separieren den für die Festnetztelefonie verwendeten Frequenzbereich. Dadurch ist Ihr Internetzugang wie bei einer Standleitung jederzeit möglich, also auch dann, wenn Sie online sind und gleichzeitig faxen oder telefonieren möchten. Wer häufig im Internet surft und größere Datenmengen senden und empfangen möchte, und wenn das Telefon nicht für die Dauer der Internetnutzung blockiert sein soll, für den ist eine DSL-Verbindung die erste Wahl.

Um auch unabhängig vom Telefonnetz die immensen Vorteile der DSL-Verbindungen nutzen zu können, werden in großen Industriebetrieben sogar eigene Kabel verlegt und genutzt. Für Privatpersonen und kleinere Betriebe ist eine solche Investition kaum möglich. Die DSL-Anbindung erfolgt in der Regel über die vorhandene Telefonleitung. Diese muss nur in seltenen Ausnahmefällen für eine DSL-Verbindung geändert werden, da die Kupfer-Doppelader des Telefonnetzes bereits ein für DSL geeignetes Frequenzband enthält.



Verbreitung in Deutschland
Bereits Ende 2009 hatten 21,9 Millionen Haushalte in Deutschland einen DSL-Anschluss und mehr als 50 Prozent aller Festnetzanschlüsse waren mit DSL-Verbindungen gekoppelt. Rund zwei Drittel aller DSL- und Breitbandanschlüsse wurden durch die Deutsche Telekom geschaltet. Bis Ende des Jahres 2010 wird die Anzahl der Haushalte mit DSL voraussichtlich auf 23 Millionen steigen.

Verfügbarkeit
Ob DSL an Ihrem Standort verfügbar ist, hängt von einer Reihe technischer Voraussetzungen ab. Hier ein kurzer Überblick:

  • Die örtliche Vermittlungsstelle ist DSL-fähig ausgebaut und verfügt über ausreichend viele Ports.

  • Die Verbindung zwischen Standort und Vermittlungsstelle ist komplett mit Kupferleitungen ausgestattet.

  • Geschaltete Multiplexer (AslMx, PCMxA, PCM5D) sind vorhanden.

  • Pupinspulen wurden überbrückt oder entfernt.

  • Art und Durchmesser der gesamten Leitung zwischen Teilnehmer- und Vermittlerstelle, die bei längeren Leitungen in unterschiedliche Abschnitte geteilt sein kann. Der Durchmesser der Kupferleitung wirkt sich auf die Dämpfung aus (größerer Durchmesser: geringere Dämpfung)

  • Anzahl der DSL-Abonennten im selben Anschlussgebiet. Je höher die Anzahl, desto mehr Interferenzen zwischen den DSL-Verbindungen. Derzeit ist aufgrund des sogenannten NEXT- und FEXT-Nebensprechens (engl.: Near End Crosstalk bzw. Far End Crosstalk) die DSL-Bereitstellung auf rund 60% der Leitungen begrenzt. Allerdings kann mithilfe der DSM-Technik, durch die das Signal-Übersprechverhalten optimiert wird, die DSL-Verfügbarkeit deutlich erhöht sein.

Angaben der Deutschen Telekom zur Folge könnten mittlerweile ca. 93 Prozent der Teilnehmeranschlüsse mit Telekom-DSL versorgt werden. Allerdings sind hier auch alle mit DSLAMs ausgebauten Teilnehmervermittlungsstellen enthalten, ohne Berücksichtigung derjenigen Anschlüsse, die aufgrund problematischer Anschlussleitungen nicht DSL-fähig sind. Insbesondere in den neuen Bundesländern wurde nach der Wende weiträumig passive Glasfaser (OPAL) eingesetzt, womit die Installation von DSL insbesondere in Ballungszentren z. T. erschwert ist.

Deutschlandweit setzte die Deutsche Telekom, die vor allem in ländlichen Regionen meist der einzige Anbieter ist, überwiegend lange Anschlussleitungen ein, die sogenannte fixe Ratenschaltung. Eine bereits veraltete Technologie, wodurch abseits von Ballungsräumen für viele Haushalte lediglich Datenraten von max. 1 MBit verfügbar sind. Allerdings stehen auch Technologien bereit, derartigen ‚Problemzonen’ kostengünstig und weiträumig Zugang zu einer schnellen DSL-Verbindung zu ermöglichen.
dsl anschluss leitung

Nach und nach wird seit einigen Jahren die Reichweite der schmalbandigen ADSL-over-ISDN-Varianten von der Deutschen Telekom erweitert. Datenraten von 382 kbit/s im Downstream und 64 kbit/s im Upstream sind möglich. Nachdem die flächendeckende Versorgung konkret avisiert ist und staatliche Fördergelder bereitgestellt wurden, stehen die Zeichen günstig, dass in absehbarer Zeit nahezu jeder Haushalt über leistungsfähiges DSL verfügen kann.

Individuelle Telekom-DSL-Verfügbarkeitsprüfung sofort möglich
Als Kunde der Telekom erfahren Sie auf der Homepage unter www.t-home.de nach Anklicken des Buttons Verfügbarkeitsprüfung und nach Eingabe Ihrer Vorwahl und Ihrer Rufnummer sofort, welche Telekom-Produkte an Ihrem Standort derzeit genutzt werden können. Hier können Sie auch jederzeit den Ausbaustatus von ggf. noch nicht verfügbaren Produkten abfragen. Jede für Sie bereitstehende DSL-Verbindungsmöglichkeit wird mit der möglichen Übertragungsgeschwindigkeit an Ihrem Standort angegeben.

Telefon- und DSL-Kunden anderer Anbieter können den Beratungsservice inkl. Rückrufservice der Deutschen Telekom nutzen oder sich alternativ im Telekom-Shop über ihre individuellen Möglichkeiten informieren. Generell ist ein Telekom-DSL-Anschluss nur in Verbindung mit einem Telefonanschluss der Telekom möglich. Hier bietet die Telekom einen kundenfreundlichen Wechsel- und Beratungsservice an.

Alle Neukunden eines DSL-Produkts oder beim Wechsel des DSL- und Telefonanschlusses zur Telekom erhalten je nach Art und Umfang des abonnierten Produkts einmalige Gutschriften von derzeit bis zu 120,00 Euro. Das Guthaben wird mit der nächsten Telefonrechnungen verrechnet.

Die Homepage der Deutschen Telekom enthält selbstverständlich aktuelle Informationen über die verschiedenen Paketzusammenstellungen, die für Sie günstigsten Tarife, Telefon- und DSL-Flatrates u. v. m.

Tipp
Sollten Ihr Anschluss tatsächlich noch nicht DSL-fähig sein, erkundigen Sie sich nach drahtlosen Alternativen, z. B. Internetzugang via Satellit, Wi-Fi oder Mobilfunk-Paketdatendiensten wie HSDPA, UMTS, EDGE.







 
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