VDSL – die Technik

vdsl technik

Die Deutsche Telekom baut derzeit in den Großstädten ein VDSL-Netz auf. Es basiert auf der VDSL2-Technik (dazu gleich mehr), weltweit ist es das größte Netzwerk seiner Art.

Entsprechend groß ist das Interesse anderer Telekommunikations-Anbieter an den Erfahrungen mit der neuen Technik. Doch was genau verbirgt sich hinter VDSL, welche Übertragungsraten sind theoretisch möglich und für wen eignet sich ein VDSL-Anschluss?

Was VDSL bedeutet

Die Abkürzung VDSL steht für Very High Speed Digital Subscriber Line, was auf Deutsch etwa so viel bedeutet wie „Sehr schneller digitaler Teilnehmeranschluss“. Derzeit sind zwei VDSL-Standards definiert, VDSL1 und VDSL2. Beide stammen von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU, International Telecommunication Union), einer Unterabteilung der UNO.

VDSL1 ist in größerem Umfang lediglich in den USA, Südkorea, Japan und China verbreitet. Es erlaubt Datenübertragungsraten von bis zu 52 MBit pro Sekunde im Downstream und bis zu 11 MBit pro Sekunde im Upstream.

Direkt zum Wechselservice der Telekom

In Deutschland dagegen baut die Telekom auf den erst 2005 verabschiedeten VDSL2-Standard. Im Unterschied zu VDSL1 ist er abwärtskompatibel zu ADSL2+, dem Standard also, den die Telekom für ihre 16-MBit-DSL-Anschlüsse nutzt. Außerdem erreicht er zumindest theoretisch Datenübertragungsraten von bis zu 200 MBit pro Sekunde – und das sowohl im Downstream, wie auch im Upstream. Mit den Entertain-Paketen bietet Telekom gegen Aufpreis VDSL-Bandbreiten von 25 oder sogar 50 MBit pro Sekunde im Downstream an.

Mit den Entertain-Paketen von Telekom können Sie schon heute VDSL einsetzen

Für wen ist VDSL interessant?

Falls Sie sich für einen hyperschnellen Internet-Zugang mit VDSL2-Technik interessieren, sollten Sie zunächst eins wissen: VDSL ist noch nicht überall verfügbar. Momentan sind diese Anschlüsse noch auf einige Großstädte beschränkt. In den meisten Fällen können Sie zwar trotzdem eins der attraktiven Entertainment-Pakete von Telekom bestellen.

Entertain Pakete von Telekom noch nicht flächendeckend verfügbar

vdsl internet

Doch ihre Stärken spielt die VDSL-Technik ohnehin nicht bei Downloads und im World Wide Web aus. Denn kaum ein Internet-Server ist für die hohe Downstream-Geschwindigkeit von VDSL tatsächlich vorbereitet. Stattdessen werden Sie in den meisten Fällen feststellen, dass die Daten deutlich langsamer auf ihren Rechner fließen, als es Ihre VDSL-Anbindung eigentlich zulassen würde.

Es ist ein anderer Punkt, der VDSL so interessant macht. Die Technik ermöglicht äußerst leistungsfähige Triple-Play-Angebote. Darunter versteht man Kombinationen aus einem breitbandigen Internet-Anschluss mit Telefonie und IPTV, also dem Fernsehen übers Internet. Für alles zusammen benötigen Sie lediglich noch ein einziges Kabel. Gleichzeitig ermöglicht die hohe Übertragungs-Bandbreite des VDSL-Anschlusses Fernsehen in HD-Qualität. Sie sind also bestens vorbereitet auf die kommenden, hochauflösenden Fernsehbilder.

Wenn Sie das alles zusammenrechnen und zudem die ganzen Extras wie beispielsweise den kostenlosen digitalen Videorekorder berücksichtigen, so kommt Sie ein Entertainment-Paket von Telekom häufig deutlich günstiger als der Bezug von separaten Internet-, Telefonie- und Fernsehangeboten. Denken Sie aber daran: Rundfunkgebühren fallen auch beim Fernsehen übers Internet an.

Fazit:

Falls VDSL an Ihrem Wohnort verfügbar ist, sollten Sie sich auf jeden Fall einmal die Entertainment-Pakete von Telekom ansehen. Und beginnen Sie ruhig einmal zu rechnen. Denn diese Kombi-Angebote sind in vielen Fällen günstiger bestehende Bundles aus Telefonie, Internet-Anschluss und Fernsehkabel-Gebühren.

Finden Sie heraus, ob VDSL bereits heute an Ihrem Wohnort verfügbar ist